Geschichte der Heimatgemeinschaft

Willers Jessen

Auf Initiative der Heimatforscher Willers Jessen, Eckernförde und Christian Kock, Rieseby, wurde 1935 die Heimatgemeinschaft gegründet. Es hat sich eine Gruppe von heimatkundlich Interessierten zusammengeschlossen mit dem Vereinsnamen: „Arbeitsgemeinschaft Schwansen, Amt Hütten, Dänischwohld“. 

Christian Kock

 Diese Landschaften umfassen diejenige Region, die bis zur Kreisreform 1970 den Kreis Eckernförde bildete. Die Forschungs- und Untersuchungs-ergebnisse der AG-Mitglieder wurden erstmals 1936 in einem Jahrbuch veröffentlicht, das auf 50 Seiten bereits Berichte aus einer stattlichen Zahl von Fachgebieten enthielt wie z.B. Geologie und Geografie, Vorgeschichte, Sippenforschung, Heimatgeschichte, Volkskunde, Zoologie, Botanik und auch Natur- und Heimatschutz. Im Nachwort ist zu lesen, dass die Gründer der AG sich insbesondere eine enge Verbundenheit der Mitglieder wünschten, um sich der gemeinsamen Wurzeln und Ziele bewusst zu werden. Aus diesem Gefühl heraus wurde 1951 der Verein in „Heimatgemeinschaft des Kreises Eckernförde“, nach der Kreisreform 1970 dann in „Heimatgemeinschaft Eckernförde,  Schwansen – Hütten – Dänischwohld“ umbenannt. 1996 kam in dem erweiterten Vereinsnamen zu den drei Landschaften noch die Stadt Eckernförde hinzu.
Die Heimatgemeinschaft trat 1935 als sog. „Kreisgruppe“, jetzt „Landschaftsgruppe“, dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund bei und erfüllt seitdem im Bereich des ehemaligen Kreises Eckernförde die Aufgaben eines Kreisverbandes des SHHB.
Im Verlaufe der über 75-jährigen Vereinsgeschichte erreichte der Verein eine Mitgliederzahl von über 3.000.